Werden Sie Pate für ein hochklassiges Konzertcembalo!

Ruckers 1624 petit ravalement

Den Barmer Bach-Tagen steht zukünftig ein Konzertcembalo zur Verfügung,
welches das hohe musikalische Niveau nachhaltig zu repräsentieren im Stande ist.
 
Wir laden Sie ein, Pate dieses hochklassigen Instrumentes zu werden.
Bitte spenden Sie, um den Erwerb dieses wunderbaren Klangkörpers nicht nur gegen eine beträchtliche Summe ausleihen, sondern es dauerhaft und vielfältig nutzen zu können!
 
Es ist ein Musikinstrument, das in der Region seinesgleichen sucht.
Es ist der handwerklich detailgetreu gefertigte Nachbau einer berühmten historischen Referenz: Das zweimanualige flämische Instrument des Johann Ruckers aus dem Jahr 1624, petit ravalement um 1700.

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Der bezeichnende Zusatz petit ravalement zeigt an, dass dieses ursprünglich typisch flämische Instruments um das Jahr 1700 erweitert bzw. modifiziert, quasi europa-tauglich gemacht wurde.
Denn die musikalischen Ansprüche der Komponisten hatten sich im Laufe des 17. Jahrhunderts verändert, die technischen Anforderungen an die Instrumente waren gestiegen. Die großen europäischen Musikregionen Frankreich, Flamen und die vielen besonderen deutschen Lande standen hinsichtlich ihrer Strahlkraft gleichwertig nebeneinander und begannen, sich vor allem in Deutschland und hier insbesondere im Werk Johann Sebastian Bachs wechselseitig zu durchdringen. (Es war das wesentliche Kennzeichen des deutschen Stils.) Durch diverse „petit“ Eingriffe konnte so diesen spezifischen Ansprüchen genüge getan werden.
Sowohl die französische Literatur (z.B. von Francois Couperin „le grand“) als auch die sich erst nach 1700 entfaltenden deutsche Musik (z.B. Johann Sebastian Bachs) konnten so optimal dargestellt werden. Dieses europäisierte flämische Ruckers petit ravalement steht somit gleichwertig neben den deutschen Instrumenten der Cembalobauer Michael Mietke, Christian Vater und Christian Zell.

Die technischen Eigenschaften des Instrumentes sind:
Tonumfang GG, AA - d'''
8', 4', 8' Lautenzug, Schiebekoppel, Transponierung 440 Hz/415 Hz.
Untertasten mit Ebenholz, Obertasten mit Bein, jeweils auf Birnbaumholz, Korpus aus Linde, gestrichen auf Kreidegrund, typische Blattgolddekoration des Korpus, innen mit historischer Arabeskentapete.