Andreas Mucke (Oberbürgermeister)

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Musik,

 

„Die Musik meines Vaters hat höhere Absichten: Sie soll nicht das Ohr füllen, sondern das Herz in Bewegung setzen.“ Dieses Zitat wird Carl Philipp Emanuel Bach über seinen Vater Johann Sebastian Bach zugeschrieben. Und man kann ihm nur zustimmen: Wer Bach hört, den wird das nicht unberührt lassen.

 

Daher freue ich mich, dass mit viel privatem Engagement nun die Barmer Bach-Tage initiiert worden sind. Wie so viele Dinge in Wuppertal gelang das dank der Tatkraft einiger engagierter Menschen und mit Hilfe von Spenden und Förderungen. Das ist etwas, was uns in dieser Stadt auszeichnet: Die Initiative und das Engagement der Menschen, die sich dafür einsetzen, Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Ich danke den treibenden Kräften und den Unterstützern, darunter der Heidter Bürgerverein, Stiftungen, Privatpersonen und die Bergische Kantorei.

 

Mit den Barmer Bach-Tagen knüpfen die Veranstalter an die Wuppertaler Bach-Tradition vergangener Zeiten an. Es gab in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts einen Barmer Bach-Verein in Wupperfeld, der den Komponisten auch schon mit Musikveranstaltungen ehrte. Bei den aktuellen Barmer Bach-Tagen soll es um Bach als Kulturbotschafter gehen, der in seinen Kompositionen die Kulturen Europas zusammenbrachte. Konzerte, Workshops, Kantaten-Gottesdienste, Referate und Gastvorträge sollen uns den großen Meister näherbringen und ihm die Ehre erweisen. Ich freue mich schon darauf!